Verhütung
Die ideale Verhütungsmethode wäre eine,
die absolut sicher vor einer unerwünschten Schwangerschaft schützt,
die keine Nebenwirkungen hat, die man nicht vergessen kann,
die leicht anwendbar ist und nach dessen Absetzen man auf Wunsch
wieder schwanger werden kann.
Leider gibt es noch
keine Methode, die alle Voraussetzungen erfüllt.
Es gibt jedoch eine Reihe von Methoden, die bei den verschiedenen
Voraussetzungen ihre Stärken haben.
Im Folgenden werde ich Ihnen die gängigsten Methoden vorstellen:
Kondome,
Diaphragma,
Persona,
Kupfer-Spirale,
hormonhaltige Spirale (Mirena),
Hormonimplantat (Implanon),
Drei-Monats-Spritze,
Mini-Pille,
Pille.
Kondome:

Einzige vom Mann zu verwendende Methode.
Gut bei wechselnden Geschlechtspartnern.
- Vorteil: spontan zu benutzen
Schützt vor Geschlechtskrankheiten
- Nachteil: keine hohe Sicherheit
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Diaphragma:

Eine Gummimembran, die mit einer sperma-abtötenden Creme
in die Scheide eingelegt wird. Gut bei seltenem, aber geplanten
Geschlechtsverkehr.
- Vorteil: keine Nebenwirkungen außer bei Allergie gegen die Creme
- Nachteil: keine sehr einfache Handhabung
Keine hohe Sicherheit
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Persona ("Verhütungscomputer"):

Ein Gerät bestimmt anhand des Zyklustages und eines Hormonwerts im Urin,
ob ungeschützter Geschlechtsverkehr erlaubt ist.
- Vorteil: absolut keine Nebenwirkungen
- Nachteil: geringe Sicherheit
Muss täglich bedient werden
(jeden Morgen auf einen Knopf drücken)
Voraussetzung ist ein regelmäßiger Zyklus
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Kupferspirale:

Kunststoffteil, umgeben von einer Kupferspirale, wird in die Gebärmutter gelegt.
Dies führt zu einer Reaktion an der inneren Schicht der Gebärmutter, sodass sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten kann.
- Vorteil: bis zu 5 Jahre Schutz
Ziemlich gute Sicherheit
- Nachteil: verstärkt eher die Monatsblutung; nicht geeignet für Frauen mit schmerzhafter oder starker Regelblutung
Bei häufig wechselnden Partnern erhöhte Eileiterentzündungsgefahr
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Mirena, hormonhaltige Spirale:

Ein Kunststoffteil, das in die Gebärmutter eingelegt wird und dort über 5 Jahre sehr geringe Mengen eines Gelbkörperhormons abgibt. Keine Hormonwirkung im gesamten Körper wie bei der Pille, sondern nur in der Gebärmutter.
Die innere Schicht bildet sich zurück und eine befruchtete Eizelle kann sich nicht einnisten. Gut für Frauen, die keine oder nur noch schwache Regelblutung wünschen.
- Vorteil: bis zu 5 Jahre Schutz
Sehr schwache Regelblutung
Hohe Sicherheit
- Nachteil: Blutungsunregelmäßigkeit in den ersten Monaten nach Einlegen
Das Einlegen kann ohne Betäubung etwas unangenehm sein
Mehr unter www.mirena.de
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Implanon, Hormonimplantat:

Ein Implantat (ungefähr so groß wie ein Streichholz) wird unter die Haut am Oberarm gelegt und nach 3 Jahren wieder entfernt. Das Gelbkörperhormon führt zu einer Rückbildung der Innenschicht der Gebärmutter und verhindert einen Eisprung.
- Vorteil: bis zu 3 Jahre Schutz
Hohe Sicherheit
- Nachteil: unregelmäßige Blutung
Mehr unter www.implanon.de
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Drei-Monats-Spritze:

Eine Gelbkörperhormon-Spritze alle 3 Monate in den Gesäßmuskel. Verhindert den Eisprung und führt zur Rückbildung der Innenschicht der Gebärmutter.
Nicht geeignet für Frauen, die in absehbarer Zeit schwanger werden wollen!
- Vorteil: eine Spritze alle 3 Monate
Hohe Sicherheit
- Nachteil: Blutungsstörungen in den ersten Monaten; Ausbleiben der Blutung möglich
Nach Absetzen kann es bis zu einem Jahr dauern, bis eine Schwangerschaft wieder möglich wird
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Mini-Pille oder Gestagen-Pille:

Eine Pille, die nur Gelbkörperhormone enthält und keine Östrogene wie die "übliche" Pille. Verhindert den Eisprung und führt zur Rückbildung der Innenschicht der Gebärmutter. "Mini"-Pille bedeutet nicht, dass sie wenig Hormone enthält, sondern dass sie keine Östrogene enthält.
- Vorteil: hohe Sicherheit
Kann in der Stillzeit benutzt werden
Führt seltener zu Gemütsschwankungen als Östrogen-Pille
- Nachteil: Regelblutungsstörung
Muss täglich eingenommen werden
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Pille:

Enthält Östrogene und Gelbkörperhormone. Verhindert den Eisprung.
- Vorteil: hohe Sicherheit
Regelmäßige Menstruation
Kann bei Pickeln und Haarausfall von Vorteil sein
- Nachteil: muss regelmäßig eingenommen werden
Manche Frauen vertragen Hormone schlecht
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